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Zwölf Naturfreunden war dieser Winter bis jetzt zu warm, so
dass sie am 02.01 ins Rauristal nach Österreich fuhren. Von der Natur wurden sie zwar eisig empfangen, aber dafür auf der Naturfreunde-Haus Kolm-Saigurn
umso wärmer.
Der nächste Morgen
empfing uns mit strahlendem Sonnenschein (von dem wir
den ganzen Tag allerdings nichts direkt abbekommen sollten, denn das Tal
wurde fürs Eisklettern erschaffen, und nicht, um sich zu sonnen) und so
machten wir uns über einen 10-minütigen Zustieg zu den ersten
gefrorenen Wasserfällen auf.
Dort konnte nach einer Einweisung zur Handhabung der Steigeisen und
Eisgeräte der erste Kontakt mit dem Eis stattfinden. Toprope gesichert
konnten wir (theoretisch) angstfrei die Vertikale erobern. Dabei wurden
mehrere Routen eingerichtet, dass für Anfänger als auch Fortgeschrittene etwas dabei war - vom
"flachen" bis zum senkrechten Eis. Dass Helm-Tragen beim Eisklettern
Pflicht ist, steht zwar außer Frage, wurde aber nochmals deutlich
demonstriert, denn der Helm schützte nicht nur vor absplitterndem Eis,
sondern auch vor herabfallenden Eisschrauben, Steigeisen und Eisgeräten
- glücklicherweise musste er nicht vor herabstürzenden Kletterern
schützen, denn die konnten sich alle in der Wand halten.
Auch abends gab es noch etwas zu erkunden. Namentlich die Speise- und Getränkekarte. Dort wurde jeder fündig, und bei der geselligen Runde wurde so mancher auch etwas experimentierfreudig und probierte mal einen Haselnuss- oder Zwirbelschnapps (es war aber auch verdammt kalt den
ganzen Tag über gewesen, irgendwie musste man sich ja schließlich aufwärmen - die warmen Duschen oder die Sauna waren eben einfach nicht
ausreichend).
Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende und
wird sicher wiederholt werden.
Bilder vom Eisklettern findet ihr hier .
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