 Am Samstag ging es gemütlich um 06.00 in Bayreuth los. Auf den Autobahn richtung Süden, bis zur Ausfahrt Sterzing, dannach ins Pfitschtal.
Dort noch auf Teerstraße, dann nur noch eine Fahrspur und zuletzt Schotterpiste.
An der dritten Kehre auf der Straße zum Pfitscherjoch war für uns der Tourbeginn.
Dort trafen wir noch Hannes, Holger und Johannes, die am Vortag im Messner Biwak übernachtet und die
Nordwand bestiegen haben.
Vom Parkplatz dann über Wiesenhänge der Unterbergalm und später über Gras und Schutthänge in vier Stunden zur 2710m hoch gelegenen Hochfeilerhütte.
Eine Woche zuvor ist noch einmal viel Neuschnee gefallen und bis zur Hütte mußten wir noch einige Schneefelder queren.
So freundlich auf einer Hütte aufgenommen und bewirtet zu werden, findet
man recht selten.
Die Hütte wird über Hubschrauben versorgt und ist wegen des guten Essens
bekannt.
Alle drei Mädels bestellten sich die berühmten Schnitzel, die eine Größe
von Pizzatellern hatten
und aufgegessen haben sie diese auch noch.
Am nächsten Tag wieder strahlender Sonnenschein, Fernsicht bis ans Ende
der Welt.
Über den ersten seilversicherten steilen Aufschwung dann weiter auf dem Südwestrücken aufwärts.
Ab 3000m war dann über den Gliderferner nur noch ein weiterkommen mit
Steigeisen möglich.
Der Gipel war noch ganz weiß und die steile Firnschneide bis zum Gipfel
bedurfte volle Konzentration.
Es war eine Traumtour, mit Traumausblicken, von denen wir noch lange
zehren werden.
Bilder gibt es wie immer in der Bildergalerie
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