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Von der Bergstation links (westl.) in
wenigen Minuten zum Einstieg. Dieser ist (zur Anfängerabschreckung)
recht scharf als Schlüsselstelle angelegt. Man kann ihn aber
rechts umgehen (wegen Steinschlaggefahr nicht zu empfehlen!). Immer
am Drahtseil entlang rasch zur Seegrubenspitze, 2350m. Weiter am Grat
oder kurz darunter über die drei Kaminspitzen, (östl.,
2432m, mittlere, 2435m, westliche 2445m) und zur "Seufzerbrücke",
einer knapp 10m lange Hängebrücke. Unmittelbar vor der
Brücke befindet sich der erste Notabstieg in die Südflanke
zum Wanderweg hinunter. Weiter geht es zum höchsten Gipfel des
Steiges, dem Kemacher. Noch vor diesem, in der Steinkarscharte, folgt
ein zweiter Notabstieg.
Vom Kemacher geht es, zunächst
luftig, später breiter und grasig, in den Langen Sattel , 2258m,
hinab. Bis hierher ist der Klettersteig mittelschwer. Man kann nun
von hier in einer knappen Stunde auf einem bezeichnetem Weg zur
Seegrube absteigen oder aber auch noch den schweren Teil des
Klettersteiges begehen.
Dieser führt uns zunächst wieder
grasig zur Östlichen Sattelspitze, 2369m, hinauf. Ab hier
gesichert, schwer und sehr interessant über kleine senkrechte
Wände oder direkt auf der Gratschneide zur Westlichen
Sattelspitze, 2339m.
Das Vergnügen endet mit einem kühnen
Abstieg: Eine Trittbügelreihe, in der Mitte versetzt, führt
uns eine 25 Meter hohe und sogar leicht überhängende Wand
hinab. An ihrem Fuß weiter hinab zum Frau-Hitt-Sattel,
2235m.
Vom Sattel über den Schmidhubersteig, der anfangs auch
noch etwas Konzentration erfordert, nach Süden hinab. Erste
Abzweigung links (Wegweiser Seegrube), leichter Gegenanstieg, dann
fast eben, am Schluß leicht hinab, zur Mittelstation Seegrube.
Mit der Nordkettenbahn zur Hungerburg hinunter.
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